Unsere Pilze

Shiitake ( Lentinus edodes)

Der Shiitake ist unser Hauptanbaupilz. Der japanische Name Shiitake bedeutet Pilz (= Take) der am Pasaniabaum (= Shiia, ein eichenähnlicher Hartholzbaum) wächst. In Japan und China wird er seit über 2000 Jahren kultiviert und ist nach den Champignons der am weitesten verbreitetste Speisepilz der Welt.

Mit seinem kräftigen Pilzaroma, seinem festen Fleisch und seiner leicht knoblauchartigen Note, eignet er sich ideal für alle herzhaften Pilzgerichte.

Aber er kann noch viel mehr: neben seinem hohen Gehalt an Vitamin B1,B2, B3, Kalzium, Kalium, Zink, Eisen und Phosphor enthält er alle sieben essentiellen Aminosäuren, die für den Zellstoffwechsel unerlässlich sind. So verhindert Eritadenin die Ablagerung von Fetten und Cholesterin in den Arterien und senkt so den Cholesterinspiegel. Ebenfalls wurde eine Senkung des Blutdrucks und des Blutzuckers nachgewiesen.

In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Shiitake bei Arteriosklerose, Leberleiden, Diabetes, Masern bei Kindern, Bauchschmerzen sowie Pilzvergiftungen (!) verwendet.

 

Kastanienseitling (Pleurotus pulmonarius)

Dieser Verwandte des Austernseitlings ist auch als Sommerseitling bekannt. Sein Waldpilzaroma und seine schöne braun / weiße Färbung machen ihn in der Gourmetküche sehr beliebt.

 

Limonenseitling ( Pleurotus citrinopileatus)

Eine leuchtend gelbe Spezialität, verwandt mit dem Kräuterseitling, aber zarter und mit einem leicht fruchtigem Geschmack, der mit einigen Spritzern Zitronen- oder Limettensaft hervorragend unterstützt werden kann.

 

Pom-Pom blanc ( Hericium erinaceus)

Der Pom-Pom blanc ist auch unter dem Namen Igelstachelbart oder Löwenmähne bekannt. Es handelt sich hierbei um einen Speisepilz der ebenso empfindlich wie lecker ist, denn sein Geschmack erinnert an Hühner- oder Kalbsfleisch.

 

Friséepilz ( Hericium coralloides)

Der Friséepilz, auch Ästiger Stachelbart genannt, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie zum Pilz des Jahres 2006 gewählt. In Struktur und Farbe erinnert der Pilz an Eiskristalle. Er hat ein ausgeprägtes Waldpilzaroma und ist, roh gegessen, im Abgang leicht scharf.

 

Kräuterseitling (Pleurotus eryngii)

Hellbraune, trompetenartig nach oben gebogene Kappen sitzen auf weißen Stielen. Dieser delikat schmeckende Pilz ist auch unter dem Namen Königsausternpilz bekannt. Die zarten Stiele können mit verwendet werden. Das Fleisch bleibt beim Garen bissfest. Er eignet sich gut in Suppen, zu Fleischgerichten oder zum Grillen.

Shiitake - ein ganz besonderer Pilz